Bahnbrechend: Ein Abschwung in HoMichPreise
28.07.2022
Kürzlich erzählte mir einer meiner Freunde, James, der Immobilienmakler ist, eine Geschichte und beschwerte sich, dass die Spielregeln auf dem Immobilienmarkt geändert würden.
James, der Makler, hatte Wochen damit verbracht, seinem Kunden schließlich zu helfen, die Immobilie für 1.500.000 Dollar zu verkaufen. Die Anfangsphase verlief bis letzte Woche recht gut. James spürte, dass der Käufer nicht bereit war, an der Transaktion mitzuwirken, und erfuhr durch Gerüchte, dass er den Vertrag kündigen wollte, nur weil ein horizontaler Riss in der Garagenfundamentwand auftrat. Wenige Tage später wurde die Transaktion vom Käufer abgesagt, was bedeutete, dass alle Bemühungen von James vergeblich waren.
James erwähnte, dass es während der extremen Marktdynamik im letzten Jahr mehrere Gegenangebote für ein Haus gab. Seit dieser Boomphase ist das Käufermarktmuster natürlich noch deutlicher erkennbar, und die Immobilienpreise fallen weiter. Der Immobilienmarkt wechselt nun vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt.
Sind die Immobilienpreise wirklich gefallen?
Der Boom bei der Nachfrage nach Eigenheimen und der damit verbundene Kaufboom haben die Immobilienpreise in den letzten zwei Jahren landesweit um 34,4 % in die Höhe schnellen lassen, und in vielen Bereichen kommt es zu einer „Überhitzung“ des Wohnungsmarktes.
Basierend auf der „Pendeltheorie“ muss ein Immobilienmarkttrend, sobald er sein Maximum erreicht hat, in die entgegengesetzte Richtung zurückkehren. Er schwingt von einem Extrem zum anderen.
Laut Redfin ist der seit der ersten Jahreshälfte boomende Wohnungsbedarf stark rückläufig. Der Immobilienmarkt tritt in eine neue Ära ein – mit anderen Worten: in die Phase der großen Verlangsamung.
Im Zuge der rasanten Zinserhöhungen der US-Notenbank, die im März 2022 begannen, stiegen die Hypothekenzinsen um über 5 % und damit innerhalb eines halben Jahres um fast 300 Basispunkte. Viele Menschen sind daher besorgt, ob die Immobilienpreise nach dem Zinsanstieg tatsächlich fallen werden.
In den ersten vier Wochen des 10. Juli 2022 fiel der mittlere Immobilienverkaufspreis um 0,7 % gegenüber einem Rekordhoch im Juni, wie aus den neuesten Daten der Immobilienwebsite Redfin hervorgeht.

Das bedeutet, dass sich der Markt umgekehrt hat, der lukrative Immobilienmarkt sich beruhigt, Inflation und hohe Hypothekenzinsen das Budget der Eigenheimkäufer belasten und die Preise von ihren historischen Höchstständen zu fallen beginnen.
Was ' Was passiert auf dem Immobilienmarkt?
Auf der Immobilienbestandsseite stieg die Zahl der aktiv gelisteten Häuser im Vergleich zum letzten Monat um 1,3 %. Dies ist der größte Anstieg seit August 2019.

Quelle:https://www.redfin.com/news/housing-market-update-prices-fall-inventory-climbs/
Die Angebotsknappheit hat sich durch die zunehmende Zahl an Angeboten verbessert, was zu weniger Wettbewerb und einem geringeren Preisdruck für die Käufer führt.
Aufgrund der Unsicherheit auf dem Immobilienmarkt ist die abwartende Haltung der Käufer stärker als zuvor und sie sind bereit, dem Markt deutlich mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Natürlich gibt es viele Käufer, die die Transaktion aus eigenen Gründen abgebrochen haben, was dazu führen kann, dass das Haus wieder auf den Markt kommt.

Aufgrund der hohen Lagerbestände steht Käufern nun eine größere Auswahl an Flächen zur Verfügung.
Was den Verkaufspreis von Häusern betrifft, ist der Aufschlag auf verkaufte Häuser auf 101,6 % gesunken, was einem Rückgang von 1 % gegenüber März 2022 entspricht. Das heißt, für Käufer ist es einfacher, das Traumhaus zu bekommen, wenn der durchschnittliche Aufschlag auf den Verkaufspreis 1,6 % beträgt.

Quelle:https://www.redfin.com/news/housing-market-update-prices-fall-inventory-climbs/
Für die meisten offenen Häuser auf dem Markt gibt es keine Wartelisten mehr wie früher, und es gibt seltener mehrere Angebote. Die Marktmuster haben sich etabliert, und Käufer sind nicht bereit, mehr zu bezahlen, um die idealen Häuser zu bekommen.
Der aktuelle Listenpreis entspricht im Wesentlichen dem Marktpreis, der tendenziell den Budgetkosten des Verkäufers entspricht, und einige Verkäufer akzeptieren sogar das Gegenangebot mit einem niedrigeren Preis innerhalb eines angemessenen Rahmens.
Verkäufer werden daher „verhandlungsbereiter“, Käufer haben mehr Verhandlungsspielraum und der Umfang der Gebote beim Kauf eines Hauses wird erheblich verringert.
Wohin geht die Reise auf dem aktuellen Immobilienmarkt?
Generell gibt es auf dem aktuellen Immobilienmarkt mehr hochwertige Häuser, und einige potenzielle Käufer sind bereits bereit, in den Markt einzusteigen. Sobald diese potenziellen Käufer in den Markt einsteigen, haben sie mehr Auswahl und ein stärkeres Mitspracherecht.
Eine „gesunde Normalisierung“ des Immobilienmarktes hat Käufern mehr Zeit gegeben, ideale Häuser zu finden und Angebote abzugeben. In einigen Märkten, die sich bereits abgekühlt hatten, gibt es sogar noch mehr Lagerbestände.
Für potenzielle Käufer ist eine Anpassung der Angebotsstrategie eine Möglichkeit, trotz höherer Zinsen als im Vorjahr, basierend auf der aktuellen Marktsituation, mehr Geld zu sparen.
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Veröffentlichungszeit: 29. Juli 2022


